Jahreshauptversammlung 2025
Im proppenvollen Clubheim des FSV Altdorf konnte Oberzunftmeister Michael Andlauer bei der Hauptversammlung der Narrenzunft „Sendewelle“ auf ein erfolgreiches und mit vielen Terminen gespicktes Jahr 2024 zurückblicken. „Wir können mit Recht stolz auf das Geleistete sein“, so Andlauer.
Höhepunkte im Dorf waren die beiden Brauchtumsabende unter der Regie von Zeremonienmeisterin Angela Bühler und der Fasentumzug mit 1.900 Teilnehmer und vielen begeisterten Zuschauern. Andlauer bedankte sich bei allen Vereinen und Personen, mit deren Unterstützung der Umzug wieder zu einem großen närrischen Spektakel gemacht werden konnte. Ebenso galt sein Dank allen Zunftaktiven vor und hinter der Bühne bei den beiden Brauchtumsabenden, insbesondere den elf ehrenamtlichen Balletttrainerinnen der 71 Tänzerinnen und Tänzer der Zunft. Von den einzelnen Aktionen der Ballettgruppen berichtet Adeline Wenzel. Die Zunft war bei 20 Auswärtsterminen mit ihrem Häs vertreten. Höhepunkt hierbei die Teilnahme am Rosen-montagsumzug in Freiburg. „4 ½ Jahre war die Wartezeit, bis wir endlich mal zu diesem närrischen Hightlight eingeladen wurden“, so der Oberzunftmeister. Von vielen Aktionen auch außerhalb der Fasentzeit berichtete Hästrägerchef Frank „Moses“ Moßmann.
Die Jahresbilanz 2024 konnte nach dem Bericht von Rechner Dominik Scherer mit einem kleinen Plus abgeschlossen werden. Die Rücklagen der Zunft sind solide. Zur Steuereinsparung hat die Zunft die gewerbliche Tätigkeit seit Jahren in eine GdbR ausgelagert. Für die Gesellschaft referiert Melanie Kühn. „Der Nutzen der GdbR steht bei rückläufigen Umsätzen derzeit auf dem Prüfstand. Der Steuerberater arbeitet auch nicht honorarfrei und die ganze Administration der Gesellschaft bindet kostbare Ehrenamtszeit“, so Andlauer.
Die meiste Finanzkraft bindet der Narrenschopf. Immer wieder sind Investitionen fällig. Zuletzt wurde die Toilettenanlage saniert und die Heizung wieder auf Vordermann gebracht. In diesem Jahr will die Zunft die Herrichtung der Außenanlage angehen. Damit soll das Gelände besser nutzbar werden und einfacher zu pflegen sein. Ohne finanziellen Unterstützung der Stadt können die Arbeiten aber nicht angegangen werden. „Es gilt den Haushalt 2026 abzuwarten“, so der Oberzunftmeister. Auch beim Dorffest will sich die Zunft wieder engagieren. „Das Dorffest sorgt für einen sozialen Kit in Altdorf“
Turnusmäßig waren die Zunftwahlen fällig. Als Wahlleiterin fungierte Orts-vorsteherin Manuela Steigert. Mit Ausnahme eines Sprechers für die Hästräger konnten alle Posten besetzt werden. Michael Andlauer wurde als Oberzunftmeister bestätigt. „Meine beiden letzten Jahre an der Spitze der Zunft“, setzte Andlauer die Mitglieder in Kenntnis. Zum neuen Zunftmeister (2. Vorstand) wurde Frank Moßmann gewählt. Schriftführerin: Rebecca Holtfoth), Schatzmeisterinnen: Laura Schneider und Ingrid Lagerpusch, Zeremonienmeisterin: Angela Bühler, Kanzler: Rainer Holtfoth, Ballettvertreterin: Marina Schnak, Häsverwalter: Timo Bisser, Send-eventbeisitzerin: Tanja Ringler, Kommunikation: Rolf Mösch, Zeugwartin: Elke Bauer, Jugendwartin: Madlen Andlauer, Beisitzerin Organisation: Katharina Bachmann.
Hausorden: Kian Ohnemus und Maria Shapovalova, Ehrennadel Bronce: Hanna Geppert, Carolin Ohnemus, Kathrin Shinkarenko, Ehrennadel Silber: Petra Oswald, Ehrennadel Gold: Silvia Hiller, Corinna Pradel, Ehrenplakette Silber: Michael Beck. Ehrenmitglied: Amanda Häfele.
Vereinsportrait: Sendewelle Altdorf e.V., gegründet: 1956, 450 Mitglieder, hiervon 200 aktiv (80 aktiv unter 18 Jahre), Homepage: www.sendewelle.de, Email: info@sendewelle.de; Narrenräte 2025/26: Michael Andlauer, Rolf Mösch, Marina Schnak, Michael Nopper, Timo Bisser, Benjamin Bisser, Rainer Holtfoth, Andreas Kremer, Matthias Lehmann, Bernd Märker, Achim Oswald, Peter Schneider, Bernhard Schwarz, Thomas Weber, Joachim Hunn, Mario Winterer, Christian Hiller, Thomas Hiller, Michael Beck, Frank Jäck, Stefan Kiss, Jochen Henninger, Tanja Krämer, Stefan Fuchs, Felix Bauer, Sven Lang, Michael Dittmer, Wolfgang Hunn.
Mit freundlicher Genehmigung von Martin Oswald