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Nov 22

15.11.2019 – Generalversammlung

Verfasst: Altdorf – Martin Oswald

Dank und Ausblick standen bei der Mitgliederversammlung im Mittelpunkt der Berichte des Oberzunftmeisters der Narrenzunft „Sendewelle“ Altdorf. Achim Oswald dankte insbesondere der Bevölkerung und der Vereinsgemeinschaft für die Unterstützung während der Fasentkampagne: „Schön, dass die Anwohner sich nicht zu schade sind, nach den Umzügen selbst den Besen in die Hand zu nehmen, um die Straßen zu säubern.“ Die Zunft kann stressfrei der kommenden Saison entgegen sehen, nachdem feststeht, dass die Münchgrund-halle erst nach der Fasentzeit abgerissen wird. Oswald ließ durchblicken, dass er sich bei den nächstes Jahr anstehenden Wahlen von seinem Amt als Oberzunftmeister zurück ziehen wird.

Schriftführerin Rebecca Holtfoth erinnerte chronoologisch an die vielen Sendewelle-Terminen des vergangenen Jahres. Höhepunkte waren die Brauchtumsabende und der Umzug am Fasentsamstag, an welchem sich 1.300 Narren beteiligten. Dass sich die Narren auf zwischen den Kampagnen nicht aus den Augen verlieren, sorgt das Team der Send-Event. Das Team organisiert im regelmäßigen Turnus Treffs für die „Großfamilie“ der Sendewelle.

Die Sendewelle hat derzeit 484 Mitglieder.

An die Bereitschaft an den Brauchtumsabenden mitzuwirken, appellierte der Oberzunftmeister. Hierzu passt allerdings nicht die Nachricht von Hästräger-Chef Frank „Moses“ Moßmann. „Wir nehmen eine Auszeit, da wir für nächstes Jahr keine Bühnenaktive zusammen bekommen“. Erfreulich dagegen die Information aus der Tanzwelt der Sendewelle. Diese wird sich aufgrund des Zuwachses wieder mit vier Ballett-gruppen am Zunftabend präsentieren.

Negative Zahlen musste Rechner Fabian Edelmann schreiben. Außerordentliche Investitionen für Vereinstextilien, Orden und Narrenschopf, aber auch weggebrochene Einnahmen aus Dorffest und Rosenmontag haben für rote Zahlen im hohen vierstelligen Bereich gesorgt. Die Zunft musste deshalb in die finanziellen Rücklagen greifen. „Wir horten keine  Rückstellungen an, sondern wirtschaften sorgsam und nachhaltig mit dem Geld“, so Zunftmeister Michael Andlauer. Was bleibt sind auf jeden Fall die unentgeltlichen Busfahrten zu den Auswärtsterminen. Diese lässt sich die Zunft alljährlich knapp 5.000 Euro kosten.

Inthronisiert wurde der neue Zunftpräsident Andreas Kremer. Als neuer Ortsvorsteher steht ihm dieses Ehrenamt aufgrund der Vereinsstatuten zu. Kremer sicherte der Zunft seine Unterstützung als langjähriges Zunftmitglied und Amtschef vorbehaltslos zu.

Für 11 Jahre Narrenratstätigkeit wurden Sven Lang und Jochen Henninger geehrt. Ludwig Bauer, Elvira Späth und Gabriele Schwab wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

In einer Ergänzungswahl wurde Dominik Scherer in den Vorstandszirkel gewählt. Scherer soll in einem Jahr Vereinsrechner Edelmann beerben.

Mit einem vielstimmigen „Sende-Welle“ Ruf der Mitglieder und einer kräftigten Leberspätzle-suppe stimmte sich die Zunft auf die bevorstehende Kampagne ein.